PassportLabTextil-Digitalproduktpass
Frist: 613 Tage bis zur Pflicht

EU-Textil-DPP
ESPR-Anforderungen 2028

ESPR verpflichtet Mode- und Textilmarken ab Januar 2028 zur Bereitstellung eines maschinenlesbaren Digitalproduktpasses. Hier sind alle Pflichtfelder und der Compliance-Weg.

EU-Anforderungen

Pflichtfelder im Textil-DPP

ESPR-Delegierter Rechtsakt für Textilien definiert die Mindestdaten für Bekleidungs- und Schuhwaren-DPPs.

Materialzusammensetzung

Faserzusammensetzung nach Gewichtsanteil, Herkunft der Rohstoffe und Anteil recycelter oder biologischer Materialien.

Pflichtfeld

Produktionsland

Land, in dem Spinnerei, Weberei, Konfektionierung und Veredelung stattfanden — für jede relevante Produktionsstufe.

Pflichtfeld

Herkunftsland

Herkunftsland des Produkts gemäß EU-Handelsrecht — bei Bekleidung in der Regel das Land der wesentlichen Be- oder Verarbeitung.

Pflichtfeld

Mikroplastikfreisetzung

Abschätzung der Mikroplastikfreisetzung bei Kunstfasern während der Nutzungsphase, gemessen nach standardisierten Prüfmethoden.

Pflichtfeld

Chemikalienfreiheit

Nachweis der Einhaltung der REACH-SVHC-Grenzwerte, EU-Textilkennzeichnungsverordnung und verbotener Substanzen nach ZDHC.

Pflichtfeld

Haltbarkeit & Reparierbarkeit

Ergebnis von Haltbarkeitstests (Zugfestigkeit, Farbechtheit, Pilling) und Verfügbarkeit von Reparaturanleitungen.

Pflichtfeld

Pflegehinweise

Maschinenlesbare Pflegesymbole und -anweisungen für Wasch-, Bügel- und Reinigungsverfahren nach ISO 3758.

Pflichtfeld

CO₂-Fußabdruck

Treibhausgasemissionen über den Lebenszyklus in kg CO₂e — wird zunehmend von Einzelhändlern und Beschaffungsstandards gefordert.

Empfohlen

End-of-Life-Informationen

Anweisungen für Verbraucher zur Getrenntsammlung, Reparatur, Wiederverwendung oder werkstoffgerechten Entsorgung.

Pflichtfeld
PassportLab-Lösung

So unterstützen wir Ihre Textil-Compliance

PassportLab stellt alle ESPR-Textilfelder bereit und verbindet sich mit Lieferanten-Datenerfassung und Labortestergebnissen.

Lieferantendaten-Integration

Sammeln Sie Materialzertifikate und Testergebnisse von mehreren Tier-Lieferanten über standardisierte Eingabeformulare.

Produktkatalogverwaltung

Verwalten Sie Hunderte von SKUs mit gemeinsamen Materialdaten — aktualisieren Sie einmal, ändern Sie überall.

QR-Code auf Etikett

Generieren Sie druckfertige QR-Codes und digitale Etiketten, die ESPR-Zugangsanforderungen erfüllen.

Prüffertige Berichte

Exportieren Sie vollständige Konformitätsnachweise für Marktüberwachungsbehörden und Handelspartner.

Zeitplan

Textil-DPP — wichtige Daten

Jul 2024
ESPR tritt in Kraft

Verordnung (EU) 2024/1781 tritt in Kraft — schafft den DPP-Rahmen für alle erfassten Produktkategorien einschließlich Textilien.

2026 (erw.)
Delegierter Rechtsakt Textilien

Der ESPR-Delegierte Rechtsakt für Textilien soll 2026 angenommen werden und die spezifischen Datenanforderungen festlegen.

Jan 2028
Textil-DPP Phase 1 verpflichtend

DPPs werden für Bekleidung und Schuhe verpflichtend. Beginnen Sie 12–18 Monate früher mit der Vorbereitung.

2029 (erw.)
Erweiterte Anforderungen

Phase-2-Anforderungen können zusätzliche Datenfelder wie detaillierte Wasserfußabdrücke umfassen.

Quellen: ESPR Verordnung (EU) 2024/1781 und ESPR-Arbeitsplan 2025–2030. Alle ESPR-Fristen ansehen →

Häufige Fragen

Textil-DPP — FAQ

Welche Textilprodukte fallen unter die DPP-Pflicht?

ESPR erfasst Bekleidung und Schuhe, die auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden — unabhängig vom Herstellungsland. Der Delegierte Rechtsakt wird den genauen Umfang definieren.

Muss ich für jedes Kleidungsstück einen eigenen DPP haben?

Für Massenware reicht in der Regel ein DPP pro Modell (SKU). Jede Einheit muss jedoch über einen QR-Code auf das Modell-DPP zugreifen können — entweder auf dem Etikett oder der Verpackung.

Was bedeutet ESPR für Fast-Fashion-Marken?

ESPR schafft strukturelle Kosten für schlechte Materialqualität und nicht-transparente Lieferketten. DPPs machen Materialzusammensetzung, Produktionsland und Haltbarkeitsdaten öffentlich zugänglich.

Wie werden Importeure ohne eigene Fertigung erfasst?

Importeure, die Waren unter dem Namen eines nicht-EU-Herstellers einführen, übernehmen die DPP-Pflicht und müssen ein gültiges DPP bereitstellen, bevor die Ware auf den EU-Markt gelangt.

Was passiert mit Waren, die sich zum Fristtermin bereits im Transit befinden?

ESPR enthält Übergangsregelungen für Waren, die vor dem Pflichttermin produziert wurden. Fristen gelten in der Regel ab dem Zeitpunkt des Inverkehrbringens, nicht der Produktion.

Müssen Pflegesymbole im DPP maschinenlesbar sein?

Ja — ESPR verlangt, dass Pflegedaten maschinenlesbar sind. PassportLab speichert Pflegesymbole als ISO-3758-kodierte Werte, die von Sortieranlagen im Recycling gelesen werden können.

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