EU-Batterieverordnung
Digitalproduktpass (DPP)
Verordnung (EU) 2023/1542 verpflichtet Hersteller und Importeure von Industrie- und EV-Batterien ab Februar 2027 zur Bereitstellung eines maschinenlesbaren Produktpasses. Hier sind alle Pflichtdatenfelder und wie PassportLab Sie zur Compliance führt.
Pflichtfelder im Batterie-DPP (Anhang XIII)
Die Verordnung (EU) 2023/1542 definiert in Anhang XIII 8 Pflichtdatenkategorien für jede betroffene Batterie.
Allgemeine Informationen
Hersteller, Handelsname, Batterietyp, Modell, Chargennummer und Seriennummer — eindeutige Identifikation jedes Exemplars.
PflichtfeldLeistungsparameter
Nennkapazität, Energieinhalt, Spannung, Temperaturbereich, Lade-/Entladezyklen und erwartete Lebensdauer.
PflichtfeldKohlenstoff-Fußabdruck
CO₂-Äquivalent pro kWh über den gesamten Lebenszyklus, aufgeschlüsselt nach Rohstoffgewinnung, Verarbeitung, Herstellung und Recycling.
PflichtfeldKonformität & Zertifizierung
Referenz zur EU-Konformitätserklärung, Prüfberichte und anwendbare harmonisierte Normen.
PflichtfeldMaterialzusammensetzung
Aktive Materialien, Kathodenchemie, Elektrolyttyp sowie Massenanteil kritischer Rohstoffe (Kobalt, Lithium, Nickel, Mangan).
PflichtfeldVerantwortungsvolle Beschaffung
Herkunft kritischer Rohstoffe, Lieferantendetails und Due-Diligence-Ergebnisse gemäß EUDR und Sorgfaltspflichtrahmen.
PflichtfeldRecycelter Inhaltsanteil
Mindestanteil an recyceltem Kobalt, Lithium, Nickel und Blei gemäß Anhang VIII der Batterieverordnung — gilt ab 2027 verbindlich.
PflichtfeldGebrauchszustand (SoH)
Aktueller Ladezustand und Restkapazität während des Betriebs — für Zweitnutzung und Recyclingentscheidungen unverzichtbar.
PflichtfeldSo erfüllen wir die Batterieverordnung für Sie
PassportLab verwaltet alle Anhang-XIII-Felder und hält Ihren DPP bei jeder Aktualisierung der Batteriedaten automatisch synchron.
Konformes Datenmodell
Unser Schema spiegelt exakt Anhang XIII der Verordnung (EU) 2023/1542 wider — kein manuelles Mapping erforderlich.
Live-SoH-Updates
Verbinden Sie Batteriemanagement-Systeme per API: Gebrauchszustandsdaten fließen direkt in den DPP ein.
QR- und GS1-Digital-Link
Jede Batterie erhält einen Standard-QR-Code nach GS1 Digital Link — für Marktüberwachung und Endverbraucher gleichermaßen lesbar.
Prüffertige Berichte
Exportieren Sie Konformitätsnachweise und Prüfprotokolle für Marktüberwachungsbehörden direkt aus dem Dashboard.
Batterie-DPP — wichtige Daten
Alle Batterien müssen einen QR-Code mit grundlegenden Batterieinformationen tragen — der vollständige DPP ist noch nicht verpflichtend.
Alle Industrie- und EV-Batterien (>2 kWh) sowie LMT-Batterien müssen einen vollständigen Anhang-XIII-DPP per QR-Code bereitstellen.
Verbindliche Mindestanteile an recyceltem Kobalt (16 %), Lithium (6 %), Nickel (6 %) und Blei (85 %) für neue Batterien.
Strengere Mindestanteile an recyceltem Lithium (12 %) und Kobalt (26 %) gemäß Anhang VIII der Batterieverordnung.
Quellen: Verordnung (EU) 2023/1542 (Batterieverordnung). Alle ESPR-Fristen ansehen →
Batterie-DPP — FAQ
Welche Batterien fallen unter die DPP-Pflicht?
Industriebatterien (>2 kWh), Elektrofahrzeugbatterien und Batterien für leichte Transportmittel (LMT) wie E-Bikes und E-Scooter. Tragbare Batterien (<2 kWh) unterliegen ab 2027 eigenen Kennzeichnungspflichten, aber noch keinem vollständigen DPP.
Was ist Anhang XIII der Batterieverordnung?
Anhang XIII der Verordnung (EU) 2023/1542 definiert die Mindestdaten, die ein Batterie-DPP enthalten muss. Er listet acht Kategorien: allgemeine Informationen, Leistungsparameter, Kohlenstoff-Fußabdruck, Konformität, Materialzusammensetzung, Beschaffungsverantwortung, recycelter Inhalt und Gebrauchszustand.
Wie häufig muss der DPP aktualisiert werden?
Für Gebrauchsparameter wie den Gebrauchszustand (SoH) und die Restkapazität muss der DPP kontinuierlich aktualisiert werden. Statische Daten wie Materialzusammensetzung und Kohlenstoff-Fußabdruck werden einmalig bei Markteinführung erfasst.
Muss jede einzelne Batterie einen eigenen DPP haben?
Ja — bei Industrie- und EV-Batterien ist ein individueller DPP pro Einheit mit Seriennummer vorgeschrieben. Dies ermöglicht die Rückverfolgung über den Lebenszyklus, einschließlich Zweitnutzung und Recycling.
Was passiert, wenn der DPP-Termin versäumt wird?
Batterien ohne gültigen DPP dürfen nach dem Pflichttermin nicht mehr auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden. Marktüberwachungsbehörden können Produktrückrufe, Verkaufssperren und Bußgelder verhängen.
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